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G Ä I S C H E W E I N E
Die
Hauptanbaugebiete sind:
a)
SAMOS: Die gebirgige Insel beherbergt
die bedeutendste Weinproduktion der ägäischen Inseln. Auf 2.300 Ha. werden
Keltetrauben angebaut, aus denen der weltbekannte „Muskat von Samos“ gepreßt
wird. Die Sorte „weißer Muskat“ macht über 95 Prozent der Reben in diesem
Gebiet aus und ist die einzige, die unter dem Namen „SAMOS“ verarbeitet
werden darf.
b)
LIMNOS: Die Insel ist bekannt wegen
der Erzeugung des Muskat de Lemnos,
eines süßen Likörweines dessen Farbe an altes Gold erinnert.
Außerdem werden die Sorten
„Limnio“, Moskato Alexandria“ und „Moskato Aspro“ angebaut.
c)
PAROS: Die
rote Traube „Mandilari“ und die weiße „Monemvasia“
werden auf Paros angebaut.
Beiden Sorten werden zum rubinroten Paros vereinigt, einem Wein mit
Herkunftsbezeichnung.
d) SANTORINI: Der einzigartige Boden der Insel, der sich aus Schlacke, Asche und Bimsstein zusammensetzt, verleiht den Weinen der Vulkaninsel ein besonderes Bouquet. Die seltene Traube „Assyrtiko“ wird von Weinkennern als die außergewöhnlichste weiße Traube im Mittelmeerraum beschrieben.
e) RHODOS: Die Nordwinde der Ägäis sorgen auf Rhodos für ein mildes Klima. Die Hauptrebsorten sind „Amorgiano“ und „Athiri“, die an den nördlichen Hängen angebaut werden. Hier gedeihen sowohl frische, trockene Weißweine als auch weiche Rotweine, die gehaltvoll sind und Charakter haben.
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